Öffnungszeiten

Mo. - Fr.9.00 - 18.30 Uhr
Samstags9.00 - 13.30 Uhr

Adresse / Anfahrt

Vor dem Voigtstor 25
53359 Rheinbach
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Öffnungszeiten & Anfahrt

Wie funktioniert ein World Café?

Cafés sind Wohlfühlorte. Hier sitzen wir bei einer Tasse Kaffee mit netten Menschen zusammen, genießen das Gemurmel um uns herum und führen gute Gespräche. Ein World Café ist ein Workshopformat, das genau diese Atmosphäre aufgreift. Wie Sie diese agile Arbeitsmethode einsetzen können, erklären wir von Engler.

Einfach mal anders arbeiten, Synapsen neu verschalten, den Kopf zum Rauchen bringen – und dabei Spaß haben! Viele neue Arbeitsmethoden eignen sich, um Problemstellungen und Sachverhalte mal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten. Das World Café-Format eignet sich, um in Kleingruppen in lockerer, kreativer Atmosphäre unterschiedliche Fragen zu einem bestimmten Kernthema zu bearbeiten.

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Ein Ablaufplan, auf den alle Teilnehmer gute Sicht haben, erleichtert die Organisation des World Cafés.

Wie läuft ein World Café ab?

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Malen statt schreiben! Arbeiten Sie so kreativ wie möglich.

Der Workshop beginnt mit der Begrüßung der Teilnehmer, Hinweisen zu Ablauf und Etikette. Der Leiter erklärt die Rahmenbedingungen: Die Teilnehmer gehen in Kleingruppen (etwa vier bis sechs Personen) von Thementisch zu Thementisch, wo sie von einem Gastgeber begrüßt werden. In Gesprächen bearbeiten sie innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens (meist 15 bis 20 Minuten) die dort gestellte Frage und halten Ergebnisse visuell in Text und Bild fest. Danach gehen die Teilnehmer zu einem anderen Tisch, wobei sich die Gruppen neu mischen - lediglich der Gastgeber verweilt am Tisch. Haben alle Teilnehmer jeden Tisch besucht, werden die Ergebnisse von den Gastgebern in der Reflexionsphase vorgestellt.

Was brauche ich für ein World Café?

Je nach Teilnehmerzahl brauchen Sie einen passenden Raum, den Sie in ein World Café umgestalten. Das heißt nicht, dass Sie aus einem Besprechungsraum eine Kaffeebar machen müssen, wichtig sind mehrere Inseln, an denen sich die jeweiligen Gruppen treffen können. Das können (Steh-)Tische sein, die mit beschreibbaren Papier-Tischdecken bespannt sind, Flipcharts oder Whiteboards. Wichtig ist, dass genug Platz vorhanden ist, um Ideen kreativen Lauf zu lassen! Um diese zu visualisieren, sollten den Workshopteilnehmern Marker in verschiedenen Formen und Farben zur Verfügung stehen. Uns von Engler gefallen besonders die Flipchartmarker von Staedtler. Es gibt sie mit Rund- und Keilspitzen und in unterschiedlichen Farben - das ist wichtig, um beim World Café möglichst kreativ zu illustrieren. Die Tinte drückt nicht durch das Papier und dank der Dry Safe-Technik macht es den Markern nichts aus, offen liegenzubleiben - was im Eifer des Gefechts schon mal vorkommt. Die Marker trocknen trotzdem nicht aus.

Arbeiten Sie an Whiteboards oder beschreibbaren Wänden, leisten auch die Lumocolor-Whiteboardmarker von Staedtler gute Arbeit. Sie sind ebenfalls bunt und in verschiedenen Strichbreiten erhältlich und erweitern so nochmal die gestalterischen Möglichkeiten. Stöbern Sie in unserem Geschäft in Rheinbach, um sich mit geeignetem Workshopmaterial einzudecken! Weiteres Equipment können Sie optional mit einplanen: Blumendeko, ein bisschen Nervennahrung wie Gummibärchen oder die Möglichkeit, wie in einem echten Café einen Cappuccino zu trinken, sind immer nett.

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Kaffee und Nervennahrung helfen beim Brainstorming.

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Gemeinsam geht's leichter!

Wann kann ich ein World Café als Workshopformat einsetzen?

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Arbeiten Sie mit verschiedenfarbigen Whiteboardmarkern.

Ein World Café eignet sich, wenn Sie in einer Großgruppe zu einem bestimmten Thema brainstormen möchten oder Unterstützung suchen bei einer Entscheidung: Die Vertiefung und Beleuchtung eines Themas aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln kann dabei helfen. Weniger geeignet ist das Format, wenn Sie schnelle, konkrete Problemlösungen suchen oder Maßnahmenpläne erarbeiten möchten.

Was sind die Vorteile eines World Cafés?

Wie in einem echten Café kommen die Menschen miteinander ins Gespräch: Durch den ständigen Wechsel innerhalb der Gruppen begegnen sich unterschiedliche Ideen, Ansichten und Gedanken. Das führt zu ganz überraschenden Ergebnissen! Hierarchien werden aufgebrochen: Hier diskutiert in lockerer Atmosphäre jeder mit jedem. Nur Kooperation führt zu einem befriedigenden Ergebnis: Alle Teilnehmer sollen zu Wort kommen und gemeinsam Lösungsvorschläge erarbeiten. Durch die visuelle Umsetzung in Form von Illustrationen und Sketchnotes werden Themen anschaulicher und kreativer dargestellt. Erinnern Sie die Teilnehmer immer wieder daran, mit Hilfe von Flipchart- und Whiteboardmarkern ihre Ideen (statt in Worten) in kleinen Zeichnungen auf Papier oder die Wand zu bringen – selbst wenn sie keine künstlerische Ader haben! Dank der kleinen Illustrationen prägen sich Sachverhalte ganz anders ein und im Workshop-Abschluss wird niemand von einer Textwüste erschlagen.

Wen brauche ich für ein World Café?

Um ein World Café zu leiten, sollten Sie bereits Moderationserfahrung haben, holen Sie sich im Zweifelsfall einen Profi dazu. Pro Thementisch benötigen Sie außerdem einen Gastgeber, der die einzelnen Gruppen empfängt und bei Unsicherheiten zur Verfügung steht. Die Inhalte sollten die Gäste allerdings idealerweise selbstständig erarbeiten. Ein Gastgeber kann jemand sein, der in das Thema eingearbeitet ist, offen und flexibel den Workshopteilnehmern begegnet.

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In jeder Runde wechselt man den Tisch und lernt neue Gruppenteilnehmer kennen.

Wie finde ich die richtigen Fragen?

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Vergessen Sie nicht, die Ergebnisse fotografisch festzuhalten, bevor Sie die Whiteboards reinigen.

Dreh- und Angelpunkt eines World Cafés sind die Fragen, die an den Tischen bearbeitet werden. Sie müssen richtig gestellt sein, um zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen. Machen Sie sich im Vorfeld also ausreichend Gedanken:

  • Was ist das übergeordnete Thema?
  • Was möchten wir erreichen?
  • Wer nimmt am World Café teil und was beschäftigt diese Menschen?

Formulieren Sie die Fragen offen und ruhig etwas provokativ, so regen Sie die Diskussion an. Alle Fragen sollten in Bezug zueinander und zum Kernthema stehen, dennoch so trennscharf sein, dass die Teilnehmer nicht verwirrt werden.

Der Abschluss

Am Ende des Workshops können die Ergebnisse von den Gastgebern dargestellt werden. Gerne können Sie den Teilnehmern auch nochmal die Zeit geben, von Tisch zu Tisch zu wandern, um die Ideen der anderen Gruppen zu begutachten. Dokumentieren Sie auf jeden Fall die Ergebnisse, indem Sie die Flipchartpapiere abhängen und aufbewahren oder fotografieren Sie alles, um es digital abzulegen – das bietet sich besonders bei der Arbeit mit Whiteboards an. Nutzen Sie die Inspirationen Ihrer Mitarbeiter oder Kunden, um Ihre eigenen Ideen zu verbessern und weiterzuentwickeln!